Inhalt:
Kongress 2010 - Begleitende Hilfen.
Information, Diskussion, Networking - 2 Kongresstage im Rückblick
270 TeilnehmerInnen aus dem In- und Ausland, 4 Hauptvorträge, 16 Workshops mit 50 ReferentInnen, das ist die Bilanz der 2 Kongresstage in Zahlen.
Nach 18 Jahren, seit Einführung der Arbeitsassistenz, war es an der Zeit, das Erfolgsmodell „Begleitende Hilfen“ einer Bestandsaufnahme zu unterziehen. Evaluierungen und Studien in diese Richtung wurden schon genug erstellt, doch noch nie hat sich eine Großveranstaltung diesem Thema gewidmet.
Grund genug für das Bundessozialamt, gemeinsam mit dem Dachverband berufliche Integration und einer Vielzahl an ProjektträgerInnen einen Kongress auf die Beine zu stellen.
Dieser fand nunmehr am 27. und 28. September 2010 in Wien statt.
Bereits in der der Veranstaltung vorgeschalteten Pressekonferenz gaben Sozialminister Hundstorfer, Bundesamtsleiter Dr. Schuster und DSAin Veitlmeier vom Dachverband den anwesenden MedienvertreterInnen einen Ein- und Überblick in die Erfolgsgeschichte der Begleitenden Hilfen.
Barbara Roubicek von der Europäischen Kommission ging in ihrer Eröffnungsrede besonders auf die soziale Ausgrenzung und Armut verhindernde Wirkung der Begleitenden Hilfen ein.
Der erste Kongresstag diente der Bestandsaufnahme, wobei sowohl beim Eröffnungsvortrag als auch den 8 Workshops darauf bedacht genommen wurde, auch selbst Betroffene einzubinden und einen Bezug zur Wirtschaft herzustellen.
Seinen krönenden Abschluss fand der erste Kongresstag in einer Abendveranstaltung, bei der in angenehmer Atmosphäre bestehende Kontakte gepflegt wurden und neue Vernetzungen zu Stande kamen.
Der zweite Kongresstag stand ganz im Zeichen der Perspektiven –vor allem am Arbeitsmarkt- die für die kommenden Jahre zu erwarten sind und mit welchen Strategien die einzelnen Maßnahmenpakete auf derartige Veränderungen reagieren können.
Darauf wurde nicht nur in den 8 Workshops, sondern auch in der Keynote von Mag. Peter Zellmann (Institut für Freizeit- und Tourismusforschung) und dem abschließenden Vortrag des Bundesamtsleiters Dr. Schuster eingegangen.
Einen Ausblick auf die EUSE-Studie, bei der Österreich als eines von sechs Ländern für „Vorbildliche Praxis“ ausgewählt wurde, gab Angelika Schafft vom Arbeitsforschungsinstitut in Oslo.
Dank der koordinierenden Funktion des Bundessozialamts und der engagierten Arbeit von hunderten MitarbeiterInnen aller Trägerorganisationen kann das Erfolgsmodell „Begleitende Hilfen“ optimistisch in die Zukunft blicken. Ein positives Fazit von zwei gelungenen Kongresstagen.
Weitere Infos unter http://www.begleitende/hilfen.at