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Deutschland interessiert sich für die österreichischen Modelle der beruflichen Integration

Fotoleiste Integrationsassistenz/Clearing

Besuch von Frau Ministerialdirektorin Lampersbach in der Landesstelle Salzburg

Am 2. September 2010 wurde die Integrationsassistenz/Clearingstelle Salzburg von Frau Ministerialdirektorin (das entspräche in Österreich der Ebene eines/einer SektionschefIn) Lampersbach besucht. Sie war über MitarbeiterInnen ihrer Abteilung, welche sich mit den österreichischen Maßnahmen an der Schnittstelle Schule/Beruf intensiv beschäftigt hatten, gut vorinformiert. Nun wollte Sie sich selbst ein Bild machen, beziehungsweise potentielle Problemfelder bei der Einrichtung einer ähnlich gearteten Maßnahme in Deutschland ausloten. In einem ca. 2 ½ stündigen, dialogisch ablaufenden Vortrag wurden vor allem die An- und Einbindung in das Schulwesen, aber auch theoretisch/konzeptive Hintergründe, rechtliche Rahmenbedingungen, die Organisation, der Aufwand im Einzelfall, des Gesamtvorhabens und die arbeitsmarktpolitischen Effekte behandelt.

Krise verändert die Bedingungen

Es wäre eigentlich vorgesehen, eine solche Maßnahme in Deutschland für alle Jugendlichen an der Schnittstelle von der Schule weg zu entwickeln, wie auch in Österreich tut sich aber jetzt eine Schere auf, da die öffentlichen Haushalte nun die Kriseneffekte zu spüren bekommen und damit die Einrichtung neuer Angebote schwierig wird. Dennoch will man hier Maßnahmen setzen und dabei auf die österreichischen Erfahrungen und Modelle aufbauen.

Vom Nachbarn lernen

Was vielleicht auch noch interessiert: Thüringen hat Interesse am österreichischen Modell des Unternehmensservice bekundet und einen Träger dieser Maßnahme zu sich eingeladen, um mehr darüber zu erfahren.