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Ausstellung "Blickweisen"

Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben, früher und heute

Nach einiger Vorbereitungszeit konnte die Ausstellung "Blickweisen, Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben, früher und heute" erstmals in Wien einem größeren Publikum präsentiert werden.

Den Mittelpunkt der Ausstellung bildeten die größtenteils interaktiven Objekte und Exponate des TRAFO-Forschungsprojektes "Vom Bildnis eines behinderten Mannes", welche durch das Bundessozialamt um Bilder des Fotowettbewerbes "Lust auf Arbeit" von Roomy Company ergänzt wurden.

"Blickweisen" spielt mit den Blicken in den Köpfen der Betrachter/innen und soll dadurch anregen, die eigenen Sichtweisen auf Frauen und Männer mit Behinderungen zu hinterfragen.
Was passiert, wenn Sie neugierig, medizinisch, mitleidig oder emanzipiert auf die Dargestellten blicken? Wo entsteht Behinderung: bei den BetrachterInnen oder bei den Betrachteten? Welchen Blick richten die dargestellten Personen auf Sie?

Blickweisen spielen in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen eine zentrale Rolle, auch in der Arbeitswelt. Integration in der Arbeitswelt ist die konsequente Umsetzung des emanzipierten Blicks auf Frauen und Männer mit Behinderung.

Ziel der Ausstellung war es daher, ein vielfältiges und reales Bild von Menschen mit Behinderung zu zeichnen, in dessen Zentrum der Mensch steht und nicht die Behinderung.

Die Ausstellung konnte von 6. bis 9. März 2008 anlässlich der BeSt barrierefrei in der Wiener Stadthalle und am 11. März bei der Veranstaltung "Handicap als Chance" im Studio 44 der Österreichischen Lotterien besichtigt werden.